Mittwoch, 6. April 2016



Fang erstmal an zu träumen
Erst dann beginnt das Leben
Du wirst nicht viel versäumen
wenn dir deine Ziele wichtig sind
Verlasse deinen Horizont
und pflanze auf ihm Bäume
Und wenn du dir nicht sicher bist 
Fang erstmal an und träume

Verzweiflung



Vergangen und allein
willst du denn auch so sein?
Oder lässt du es lieber bleiben?
Vielleicht denkst du mal drüber nach
warum es hätte sein können
wenn es nicht schon gewesen ist
Warum wir denn so bleiben
warum du du bist und ich ich
Vielleicht können wir dann noch was reißen
wenn wir uns nicht versteifen
auf Dinge die uns gar nichts bringen
als Verzweiflung

Halt mich fest

Ich möchte nicht schon wieder fallen
Aufprallen auf dem Boden der Tatsachen
mit dem Kopf zu erst
damit sich die Schmerzen lohnen
Versuch doch bitte mich zu verschonen

Gib mir deine helfende Hand
Oder hab ich die Chance verkannt?
Bin ich wieder der Elefant?
Der durch den Porzellanladen stolpert
und vor dem Scherbenhaufen aufwacht

Sonntag, 1. Juni 2014

Müde vom Nichtsein


Will viel und alles sein.
Bin gebremst von mir,
ausgelaugt durch tiefe Schatten,
gezeichnet unter den Augen,
den Fenstern meiner Seele.

Will nicht zeigen, wie ich mich
von Zeit zu Zeit quäle.
Meine Haltung spielt ihr eigenes Spiel.
Ist viel zu wenig oder wenig zu viel?

Entspannung meines Wesens
meist ausgedehnt und überzogen.
Gefangen im Strudel des Lebens.
Bitte glättet meine Wogen!

Zwischen Stress und "chilldeinLeben"
den Weg finden, der die Schatten
zum Funkeln bewegt
in den Fenstern deiner Seele.


Mittwoch, 7. Mai 2014

Gedankenkonstrukt

Kann nicht aufhören,
will es lassen!
Muss mich zwingen,
an etwas anderes zu glauben!

Vergangenheit als prägende Instanz.
Hoffnung verworfen durch 
schmerzliche Erfahrung.
Was kann mich ändern?
Ist es nötig, um nicht zu zerschellen,
wie eine Glaskugel auf kalten Fliesen?

Wann wird es besser?
Wann hört ihr auf davon zu reden?
Wird es jemals geschehen?

Bin ein Gedankenkonstrukt
Hoffnungsloser Fall, 
der nicht mehr fallen will.
Jeden Schritt überlegt,
beim Nachdenken über morgen
gestolpert über gestern.

© Franziska Schmidt 2014

Freitag, 18. April 2014

Schnelles Date

Nein, nicht schon wieder!
Du verführst mich nicht!
Vergiss es!
Denk nicht mal dran!

Ja, du bist lecker,
auf den ersten Blick.
Doch ich betrachte dich ganz genau
und sehe, du bist nicht gut,
für mich.

Habe großes Verlangen nach dir.
Was soll ich tun?
Ein letztes Mal noch schwach sein?

Schon packe ich dich aus.
Bin nicht stark genug.
Gleich wird dir heiß
und meine Freude steigt.

In wenigen Minuten werde ich
sehr glücklich sein.
Doch immer wenn du dann weg bist
macht sich leichte Reue breit.
Werde wohl nie stark genug sein,
um nicht schwach zu werden.


Ich werde dich immer lieben, heilige Tiefkühlpizza !

© Franziska Schmidt 2014

Sonntag, 23. März 2014

Irgendwann

Keiner sagt, dass es leicht ist.
Muss es deshalb immer schwer sein?
Keiner sagt, dass es schön ist.
Aber wer definiert mir hässlich?

Ich sage, dass schwer
nicht immer hässlich sein muss.
Genauso wenig wie leicht
nicht gleich schön bedeutet.

Scheinbar ist das gelogen,
doch hinter der Fassade,
steht ein anderes Bild.
Das ist nicht immer so gewollt.
Fragt jemand was ich will?

Ich kann es nicht beantworten,
bin ein Kind der Unentschlossenheit.
Was soll ich nur machen?
Ihr könnt es mir nicht sagen.
Muss es selbst wissen,
irgendwann.

© Franziska Schmidt 2014