Sonntag, 1. Juni 2014

Müde vom Nichtsein


Will viel und alles sein.
Bin gebremst von mir,
ausgelaugt durch tiefe Schatten,
gezeichnet unter den Augen,
den Fenstern meiner Seele.

Will nicht zeigen, wie ich mich
von Zeit zu Zeit quäle.
Meine Haltung spielt ihr eigenes Spiel.
Ist viel zu wenig oder wenig zu viel?

Entspannung meines Wesens
meist ausgedehnt und überzogen.
Gefangen im Strudel des Lebens.
Bitte glättet meine Wogen!

Zwischen Stress und "chilldeinLeben"
den Weg finden, der die Schatten
zum Funkeln bewegt
in den Fenstern deiner Seele.


Mittwoch, 7. Mai 2014

Gedankenkonstrukt

Kann nicht aufhören,
will es lassen!
Muss mich zwingen,
an etwas anderes zu glauben!

Vergangenheit als prägende Instanz.
Hoffnung verworfen durch 
schmerzliche Erfahrung.
Was kann mich ändern?
Ist es nötig, um nicht zu zerschellen,
wie eine Glaskugel auf kalten Fliesen?

Wann wird es besser?
Wann hört ihr auf davon zu reden?
Wird es jemals geschehen?

Bin ein Gedankenkonstrukt
Hoffnungsloser Fall, 
der nicht mehr fallen will.
Jeden Schritt überlegt,
beim Nachdenken über morgen
gestolpert über gestern.

© Franziska Schmidt 2014

Freitag, 18. April 2014

Schnelles Date

Nein, nicht schon wieder!
Du verführst mich nicht!
Vergiss es!
Denk nicht mal dran!

Ja, du bist lecker,
auf den ersten Blick.
Doch ich betrachte dich ganz genau
und sehe, du bist nicht gut,
für mich.

Habe großes Verlangen nach dir.
Was soll ich tun?
Ein letztes Mal noch schwach sein?

Schon packe ich dich aus.
Bin nicht stark genug.
Gleich wird dir heiß
und meine Freude steigt.

In wenigen Minuten werde ich
sehr glücklich sein.
Doch immer wenn du dann weg bist
macht sich leichte Reue breit.
Werde wohl nie stark genug sein,
um nicht schwach zu werden.


Ich werde dich immer lieben, heilige Tiefkühlpizza !

© Franziska Schmidt 2014

Sonntag, 23. März 2014

Irgendwann

Keiner sagt, dass es leicht ist.
Muss es deshalb immer schwer sein?
Keiner sagt, dass es schön ist.
Aber wer definiert mir hässlich?

Ich sage, dass schwer
nicht immer hässlich sein muss.
Genauso wenig wie leicht
nicht gleich schön bedeutet.

Scheinbar ist das gelogen,
doch hinter der Fassade,
steht ein anderes Bild.
Das ist nicht immer so gewollt.
Fragt jemand was ich will?

Ich kann es nicht beantworten,
bin ein Kind der Unentschlossenheit.
Was soll ich nur machen?
Ihr könnt es mir nicht sagen.
Muss es selbst wissen,
irgendwann.

© Franziska Schmidt 2014

Samstag, 22. März 2014

Schule muss kein Arschloch sein

Rotes Haare, frecher Blick
so sitzt du neben mir ,
machst es angenehm
was sich Schule nennt.

In den schwersten Zeiten
kurz genannt : Physik,
kämpfen wir bis zum Schluss, 
willst von mir nicht hören,
dass es sein muss.

Haust Sätze raus, 
 ich krieg mich nicht mehr ein,
du zeigst mir:
Schule kann  amüsant sein

Werd´ dich vermissen,
wenn ich dann  dort sitze
Physik kein Spaß mehr macht 
und ich allein vor Angst schwitze.

© Franziska Schmidt 2014



Sonntag, 16. März 2014

Trüber Tag

Grauer Schleier überm Feld.
graue Gedanken in meiner Welt.
Warum ist es schwerer an solchen Tagen
Fröhliches und Schönes zu sagen ?

Lassen wir uns von außen lenken?
Nicht so einfach dir, grau in grau,
ein Lächeln zu schenken.

Die Sonne als Animateur unserer Seele!
Ist es möglich, dass ich mich ohne sie
nicht quäle?

Ich kann es dir nicht sagen.
Vielleicht ist es besser, den
Regen zu fragen ?

Trübe Tage können sonnig sein,
wenn du willst,
das einzige was du brauchst,
ist ein Sonnenschein.
© Franziska Schmidt 2014


Samstag, 15. März 2014

Stärkende Schwächen

Warum denkst du, dass es nicht richtig ist,
nicht richtig so wie du bist?
Wer räumt dir Zweifel in den Kopf?
Sperr ihn aus, kannst du nicht gebrauchen!

Perfektion ist  keine Illusion,
in euren eingemeißelten Gedanken
Hört auf so zu denken,
kapiert es doch!
Menschen sind nicht makellos!!

In deinen Augen sind es Fehler,
die du hast.
Ein anderer denkt über dich:
So etwas Natürliches findet
man so schnell nicht.

Hör auf , dich zu bemängeln!
Es ist nicht wert,
sich für die Falschen zu ändern
ohne zu merken, dass man sich
selbst verliert und für immer verloren ist.

Schwächen haben heißt nicht, schwach sein.
Am schwächsten sind, die die nicht begreifen
 was es bedeutet MENSCH zu sein.
Lass diese Kreaturen hinter dir,
denn das ist STARK sein.



© Franziska Schmidt 2014






Montag, 10. März 2014

Wirklichkeit im wirklichen Sinn


Verwirrend und schwirrend
neben uns, über uns.
Überall in jeder Ecke,
steht  und wacht sie.
 Ich will sie nicht sehen, 
soll Schein bleiben.

Im Schatten meines Bewusstseins 
eine vollkommen harmlose Erscheinung,
meiner Meinung.
Doch schleichend ist ihr Prozess
auf ihrer Wanderung in Richtung
erkannter Erkenntnis.

Tatsachen ergeben sich
doch ich erleb sie nicht
Hoffnung stirbt zuletzt
doch wer muss vorher gehen?
Gedankengut wird verloren sein
Wo bleibt da der Sinn?

Muss es weh tun, weil es wahr ist,
nur weil es gewesen ist?
Unumkehrbar, fest wie ein Anker
im Hafen der Gewohnheit?

Nein! es muss nicht schlecht sein, 
wenn es echt ist.
Doch wer sagt, dass echt
echt nicht schlecht ist?

Wirklichkeit im wirklichen Sinn?
Keiner kann dir sagen, für dein Ziel
ist das der Weg dorthin.
Gewissheit im Zyklus des Lebens
Fluch oder Segen ?

Im Namen der Wahrheit gehen
auch wenn es leichter ist,
nicht immer das Wirkliche zu sehen.
Den dunklen Tatsachen stand halten
nicht sich selbst verlieren. 
Nach jeder Schwere der Wirklichkeit
in das Funkeln von leuchtenden Sternen
am dunklen Himmelszelt sehen.





© Franziska Schmidt 2014





Samstag, 1. März 2014

Kunst des Lebens

Liebe ? Lieber nicht!
Lieber nicht sein?Nicht mit mir!
Ist mir lieber oder nicht?!

Die Pumpe deines Lebens
durchbohrt von Amors Pfeil. 
Erste Euphorien 
verdrängt durch 
Erosion der Emotionen.

Glückseligkeit gefressen von
mangelndem Kampfgeist
Leben in einschichtigen
Gefühlskatastrophen.

Im Schlimmsten
am schnellsten das Beste erkennen:
Kunst des Lebens




© Franziska Schmidt 2014

Freitag, 28. Februar 2014

Was?

Was?
Was willst du?
Alles oder Nichts?
Warum willst du es ?
Hat es einen Sinn?

Du musst nicht
Du kannst
Wenn du willst
Alles kann Nichts sein
Willst du es wirklich?

Entdecke deine Gefühlswelt
Die Gedanken sollen schreien
Was denkt die Masse?
Egal, mit dem Strom
muss nicht immer gut sein!


© Franziska Schmidt 2014

Mittwoch, 26. Februar 2014

Für Sazkia

Liebstes, Little Unicorn!

Du gehörst zu den Menschen mit denen ich mich auf der einen Seite vor lachen nicht mehr ein bekomme und auf der anderen wir uns  weinend in den Armen liegen könnten.  Das ist meiner Meinung nach die Definition für FREUNDSCHAFT.
Dir kann man so viel erzählen, es ist unglaublich. Da wären andere schon lachend in die Kreissäge gerannt.
Wir können beide schwierig sein, wissen aber immer wie der andere es meint, wenn er etwas sagt. Das erleichtert es ungemein, das was sich Leben nennt.
Deine Lache ist so lustig , wenn du dich nicht mehr einkriegst. Du bist ansteckend. Natürlich im positiven Sinne.
Einmal am Tag mit dir sich über etwas lustig zu machen oder über sinnloses Zeug zu reden und sich in unserer Einhornwelt zu verlieren, ist schön ♥.
Du weißt auch, dass mir das Schreiben von langen Texten etwas schwer fällt und ich auch weiterhin bei meinen kurzen Werken bleiben werde.
Aber ich wollte dir nur noch sagen, dass es schön ist, dass es dich gibt (Ja, ich bin ein Schleimerhorn).

Danke, dass ich dein Big Unicorn sein darf!

P.S. An dem Plan mit den gelben Hamstern sollten wir noch eine Weile festhalten :D ( Jetzt denken alle wir sind bekloppt, egal!!!)

© Franziska Schmidt 2014

Realität



Richtige Wahrnehmung
Erwischt dich immer im falschen Moment.
Alle kennen sie, scheinbar.
Lieber nicht ernst nehmen.
Ist meistens schmerzhaft.
Tatendrang wird zur Hemmschwelle.
Argumente lassen sich nicht bestreiten.
Erkenntnisse treffen direkt die Seele.
Trau dem, was du siehst.

© Franziska Schmidt 2014

Sonntag, 23. Februar 2014

Und so.



Und so kam es,
dass sich die Zeiten änderten.
 Erleichterung auf der einen Seite,
Hass, Verzweiflung und Wut auf der anderen.
Nichts war mehr so wie vorher,
obwohl sich immer noch
 die selben Menschen gegenüber standen. 
Liebevolle Zuneigung in plötzlicher Transformation zu eiskalter Ablehnung. 
Im rosaroten Schein des Glücks unvorstellbar, und so. 

Tage können dunkelbunt
  und schön zugleich sein.
Aber nicht sofort, und so.
Zeit, als Prozess des Vergessens und
stetige Konstante des Wiederauflebens.
Aufleben alter Gefühle, und so.
Glücklich sein heißt nicht, Narben wegstreichen können.
Gebrochen am lautesten lachen, und so. 

© Franziska Schmidt 2014

Dienstag, 18. Februar 2014

Gedenke deinen Gedanken !



Starre an die Decke
und schon kreisen sie.
Liege im Bett.
Und was nun?

Unaufhörlich!
Sie sind überall
nicht sichtbar
und doch da.

Doch, wenn sie wieder einmal zu viel werden, frage dich warum.
Denn die Reise der Intuition im Bauch bis zur Idee im Kopf ist lang
und nicht immer stau frei.
Aber lieber in die Hirnregion als durch den Hinterausgang.
Habe Geduld !
Gedenke,
deinen Gedanken.

© Franziska Schmidt 2014

Sonntag, 16. Februar 2014

Nichts ohne Leben.







Wut im Bauch.
Schau aus dem Fenster raus.
Lass die Sonne in dein Herz scheinen.
 Auch, wenn sie nicht scheint, musst du nicht weinen.
 Leben ist lebenswert, denn was bist wert ohne dein Leben. 
Eben. 
Nichts. 











© Franziska Schmidt 2014

Samstag, 15. Februar 2014

Schwache Momente

Fühl dich einsam.
Lass es raus.

Muss so sein .
Darf so sein.

Fühl dich klein.
Es ist gemein.

Muss so sein.
Soll so sein.

Fall wieder hin.
Lass es sein.

Sei schwach,
doch nicht zu schwach,
um stark zu sein.



© Franziska Schmidt 2014

Aloha, Freunde der Sonne !

Nun ist es endlich soweit!
Gedanken schwirren jedem von uns täglich durch den Kopf. Damit ich meine nicht alle vergesse und ihr etwas zum Lesen habt, dachte ich mir es wäre gut sie hier schriftlich festzuhalten.
Ich denke hier werden Schriftstücke jeglicher Art auftauchen und mindestens genauso verrückt sein wie ich.

Viel Spaß euch dabei